Besuchsprogramm 2019
Bericht


NEUERSCHEINUNG
Rettet wenigstens die Kinder – Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
Herausgegeben von Angelika Rieber und Till Lieberz-­Gross
Erschienen am 20. Novemeber 2018
Weitere Informationen und Besprechungen


Der neue Rundbrief 15 – August 2018 ist erschienen!



Kindertransport-Denkmal
Der Ortsbeirat 1 der Stadt Frankfurt hat am 13. März 2018 einstimmig beschlossen, dass ein Denkmal in der Nähe des Hauptbahnhofs an die rettenden Kindertransporte erinnern soll. S. hier


Bericht über die Veranstaltungen mit Renata Harris zur Erinnerung an die rettenden Kindertransporte ins Ausland vor 80 Jahren hier


Berichte über die Arbeit des Projekts:
Bericht im hessischen Fersehen

Neuerscheinung

Rettet wenigstens die Kinder

Am 20. November 2018 wurde im ausgebuchten Großen Saal der Deutschen Nationalbibliothek das Buch Rettet wenigstens die Kinder. Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern vorgestellt. Die Präsentation und Lesung wurde vom Deutschen Exilarchiv in Zusammenarbeit mit dem Verein Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt e.V. organisiert. Der Sammelband erinnert an eine außergewöhnliche Rettungsaktion: Etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei wurden nach dem Novemberpogrom 1938 nach Großbritannien und in andere Länder gebracht und somit vor dem Holocaust gerettet.

Bei der Auswahl der Biographien fand eine Vielfalt von Schicksalen Berücksichtigung;ebenfalls werden in dem vorliegenden Buch Hilfsorganisationen wie die Loge B‘nai B‘rith und die Quäker gewürdigt und die Lebensgeschichten von drei Helfern vorgestellt.

  • Bericht über der Präsentation hier
  • Bericht über der Präsentation von Ines Gries im Hessischen Rundfunk hr2 am 24. und 26. Nov. 2018 hier
  • Bericht über der Präsentation im Magazin Buchmarkt am 23. Nov. 2018 Link
  • Bericht über der Präsentation in der Evangelischen Sonntagszeitung vom 16.12.2018 hier
  • Pressespiegel s.u.

Die Autorinnen lasen bewegende Passagen aus dem Buch vor; anschließend moderierte Sylvia Asmus ein Gespräch mit den Nachkommen von damaligen Kindertransportkindern, Franziska, Joachim und Nikolaus Reinhuber sowie Emily Calvelli-Adorno. Eindrucksvoll zeigte das Gespräch, wie die Lebensgeschichten der Kindertransport-Kinder die nachfolgenden Generationen beeinflusst und geprägt haben.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Joachim Reinhuber und seinem Sohn Noah, denen es auf vielfältige Weise gelang, musikalische Brücken zu schlagen.

Rettet wenigstens die Kinder
Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
Herausgegeben von Angelika Rieber und Till Lieberz-­Gross

304 Seiten, fester Einband, 4-­‐farbig, mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-­‐3-­‐947273-­‐11-­‐9
2018, 25,– €

Im Mittelpunkt des Buches stehen die Lebensgeschichten geretteter Kinder und die Schicksale ihrer Familien. Wir freuen uns, an diesem Abend Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Nach- fahren von Kindern begrüßen zu dürfen, die mit Kindertransporten gerettet wurden. Franziska, Joachim und Nikolaus Reinhuber sowie Emily Calvelli- Adorno werden in einem von Sylvia Asmus moderierten Bühnengespräch von ihren Familiengeschichten berichten.

Programm

  • Begrüßung: Dr. Sylvia Asmus, Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek
  • Buchvorstellung mit den Autorinnen Hanna Eckhardt, Waltraud Giesen, Till Lieberz-Gross, Angelika Rieber und Doris Stein
  • Bühnengespräch mit Dr. Franziska Reinhuber, Professor Dr. Joachim Reinhuber, Dr. Nikolaus Reinhuber und Emily Calvelli-Adorno, moderiert von Dr. Sylvia Asmus
  • Musikalische Umrahmung: Professor Dr. Joachim Reinhuber (Piano) und Noah Reinhuber (Bariton)

Zum Buch
Nach dem Novemberpogrom 1938 wurden etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England und in andere Länder gerettet.
Sieben Autorinnen haben in Zusammenarbeit mit dem Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main e.V. zahlreiche Biographien von Kindertransportkindern erforscht, aufgeschrieben und zusammengestellt. Anschaulich zeigen diese Lebensgeschichten, wie sich die Politik der Nationalsozialisten auf das Leben der Kinder auswirkte und wie die erzwungene Flucht aus Deutschland und die meist endgültige Trennung von den Angehörigen ihr weiteres Leben prägte.
Neben den Lebensgeschichten der Kinder lag den Autorinnen auch die Würdigung von Helfern und Hilfsorganisationen am Herzen.

Ermöglicht wurde dieses Buchprojekt mit freundlicher Unterstützung der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt-­Loge e.V., der Deutschen Bank Frankfurt, der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung, der NASPA-­Stiftung, der Stiftung Citoyen und weiterer Sponsoren.

Link zum Informationsflyer

Bestellungen: Fachhochschulverlag Kleiststr. 10, Gebäude 1, 60318 Frankfurt am Main, Tel.: (0 69) 15 33-­‐28 20, E-­‐Mail: bestellung@fhverlag.de oder über den Buchhandel

Pressespiegel:

  • Journal Frankfurt vom 19.11.2018 Link
  • Hessische Lehrerzeitung 12/2018 hier
  • Schwalbacher Nachrichten vom 7.12.2018 hier
  • Schwalbacher Zeitung vom 12.12.2018 hier
  • Taunuszeitung Bad Homburg vom 13.12.2018 hier
  • Wetzlarer Neue Zeitung vom 25.1.2019 hier
  • Stadtbibliothek Wetzlar hier
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.1.2019 hier
  • Dill Post vom 7.2.2019 hier
  • Frankfurter Rundschau vom 15.2.2019 Link
  • Gießener Zeitung vom 28.2.2019 hier
  • AJR Journal, March 2019 hier
  • Taunuszeitung Neu Anspach vom 16.9.2019 hier