Lesung am FREITAG, 8.7.2022 Rettet wenigstens die Kinder

Angelika Rieber (Hrsg.): Rettet wenigstens die Kinder (Fachhochschulverlag)
Kindertransporte aus Frankfurt am Main: Ungefähr 20.000 Kinder konnten nach dem Novemberpogrom 1939 aus Frankfurt gerettet werden. Anhand von Briefen, Bildern, Dokumenten und Tagebucheinträgen sowie Interviews mit Zeitzeug*innen werden ihre Lebenswege und die Schicksale der Angehörigen lebendig.
Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 19.30 Uhr, Eintritt frei | mit Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker) e. V.

Hier der Link zur Veranstaltung!


Besuchsprogramm 2022

Im Juni wird wieder eine Gruppe von Nachfahren ehemaliger Frankfurter*innen als Gäste der Stadt nach Frankfurt kommen.
Der Verein Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt unterstützt ihre Spurensuche als Kooperationspartner der Stadt und vermittelt Zweitzeugengesprächen in Schulen. Alle Beteiligten freuen sich auf interessante und bewegende Begegnungen. Weitere Informationen unter News .


Führungen durch Mitarbeiter des Projektes

Erinnerung an Renate Adler
2. April 2022: 13 – 15 Uhr Auf den Spuren von Renate Adler – ein Stadtrundgang Weitere Information: News
Anmeldung hier
Treffpunkt: Eingang zur U5 / Willy-Brandt-Platz

Weiterer Hinweis:
Erinnerung an und mit Edith Erbrich
3. April 2022: 15 – 17 Uhr Lesung und Zeitzeugengespräch
Weitere Information: News
Anmeldung hier
Ort: The Suite Fabric Hotel, Hanauer Landstraße 14, 60314 Frankfurt- Ostend

13. Mai 2022: 18 Uhr Führung durch die Ausstellung Kinderemigration aus Frankfurt in der Deutschen Nationalbibliothek
Anmeldung hier
Weitere Information: News


Hinweis auf eine neue CD: Siegfried Würzburger (1877 – 1942) mit der Pianistin Angelika Nebel: Siegfried Würzburger war von 1911-1938 Organist der neugegründeten Westend-Synagoge.
Der in Frankfurt geborene deutsch-jüdische Organist, Pianist und Komponist verstarb 1942 im Ghetto in Litzmannstadt.
Sein erhaltenes Oeuvre liegt nun erstmalig auf CD vor.


Die Biographie von Johanna Sommer ist aktuell. Siehe dazu auch: Beitrag von Prof. Dr. Ralf Roth


Am 2. September 2021 wurde ein Denkmal der israelischen Künstlerin Yael Bartana zur Erinnerung an die rettenden Kindertransporte feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Seit 2015 setzte sich das Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt für ein solches Denkmal ein: News

Zum Nachhören und – sehen: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – Lesung und Konzert am 4. Juli 2021 „… sah ich meinen Vater zum ersten Mal in meinem Leben weinen“

Auch die Lesung: “Auf Wiedersehen Kinder” im Haus am Dom vom 7. Juni 2021 zum Nachhören und Nachsehen


Der neue Rundbrief 19 – Mai 2021 ist erschienen!



NEUERSCHEINUNG
Der jüdische Friedhof in Oberursel – Von Angelika Rieber und Lothar Tetzner.
Das Buch ist in den Oberurseler Buchhandlungen oder bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit erhältlich. Die Schrift kostet 15 Euro. ISBN: 978-3-00-066440-3.
Weitere Informationen und Besprechungen


NEUERSCHEINUNG
Rettet wenigstens die Kinder – Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
Herausgegeben von Angelika Rieber und Till Lieberz-­Gross
Erschienen am 20. Novemeber 2018
Weitere Informationen und Besprechungen


Berichte über die Arbeit des Projekts:
Bericht im hessischen Fersehen

Rettet wenigstens die Kinder

Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern
Herausgegeben von Angelika Rieber und Till Lieberz-­Gross

304 Seiten, fester Einband, 4-­farbig, mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-­3-­947273-­11-­9
2018, 25,– €

Inhalt

Grußworte

  • Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
  • Ralph Hofmann, Präsident der B´nai B´rith – Frankfurt-Schönstedt-Loge e.V.
  • Franziska, Nikolaus und Joachim Reinhuber, Grußwort der nächsten Generation – Was bleibt?

Einführung

  • Angelika Rieber, „Dass der Holocaust nicht einfach eine Seite im Geschichtsbuch ist“: Vorgeschichte des Buchprojektes
  • Till Lieberz-Groß, Kindertransporte zwischen 1938–1940

Biographien von Kindertransportkindern

  • Waltraud Giesen, Früh erwachsen Manfred Aaron, später Fred Aaron
  • Angelika Rieber, Die 300-Kinder-Aktion des Schweizer Hilfswerks Aviva Lefitz, geborene Hannelore Adler
  • Angelika Rieber, „Da habe ich meine Mama das letzte Mal gesehen“ Renata Harris, geb. Adler
  • Angelika Rieber, „Wir sahen das zerstörte Frankfurt“ Elisabeth Reinhuber, geb. Calvelli- Adorno, und Ludwig Calvelli-Adorno
  • Angelika Rieber, Die Halskette Lee Edwards, geb. Liesel Carlebach
  • Ingrid Bruch, Schwarzwälder Kirschtorte im Cafe Falk Walter Norbert Falk, später Walter Norman Falk
  • Ingrid Bruch, Mit dem kleinen Bruder alleine nach England Rolf Goldmeier, später Ralph Gomar, und Hans Goldmeier
  • Till Lieberz-Gross, „A Life Well Lived“ Eva Shrewsbury, geb. Goldschmidt und Ernst Michael Goldschmidt
  • Till Lieberz-Gross, Vom Frankfurter Westend nach Kanada Lore Jacobs, geb. Gotthelf
  • Waltraud Giesen, „Fritz, wir müssen Dich hier ‘rausbringen“ Fritz Hammel, später Fred Hammel
  • Ingrid Bruch, „Home is where you find it“ – Flucht quer durch Frankreich Benjamin Hirsch
  • Angelika Rieber, „Zagreb, 11.12.40, Lieber Pappa, lieber Bruder“ Karl Kleinberger, später Kalman Givon
  • Doris Stein, „Nirgendwo mehr richtig zu Hause“ Jenny Reich, geb. Margulis
  • Angelika Rieber, „Ihr müsst die Kinder aus Deutschland holen“ Manfred und Herbert Rosenthal
  • Angelika Rieber, Das Medaillon Margot Sommer
  • Christa Fischer und Till Lieberz-Gross, Frankfurt – England: hin und zurück Oswald Stein
  • Till Lieberz-Gross, Die Kinder der Flersheim-Sichel-Stiftung Helga Brown, geb. Steinhardt und Ulrich Stobiecka, später Uri Sella
  • Till Lieberz-Gross, Die abenteuerliche Reise eines Rödelheimer Mädchens über Schweden in die USA Edith Fröhlich, geb. Stern
  • Angelika Rieber, „Ich wusste nicht, ob ich glücklich oder traurig sein sollte“ Felix Weil
  • Waltraud Giesen, „… sah ich meinen Vater zum ersten Mal in meinem Leben weinen” Karl Robert Würzburger, später Kenneth Ward

Biographien von Helferinnen und Helfern

  • Hanna Eckardt, „Die Boote zu füllen, soweit wir welche haben…“ Martha Wertheimer und die Kindertransporte
  • Angelika Rieber, „Ich konnte die Kinder nicht alleine lassen“ Herta Mayer
  • Christa Fischer, Ein Helfer für die Kinder – der selbst gerade dem Kindesalter entwachsen war Erich Künstlicher

Weitere Beiträge

  • Melissa Hacker, Die Kindertransport-Association
  • Jessica Beebone und Till Lieberz-Gross, Kindertransporte zwischen 1938-1940

Quellen
Literatur zum Thema Kindertransporte (Auswahl)
Autorinnen
Danksagungen


Presseschau

  • Bericht über der Präsentation hier
  • Bericht über der Präsentation von Ines Gries im Hessischen Rundfunk hr2 am 24.und 26. Nov. 2018 hier
  • Bericht über der Präsentation im Magazin Buchmarkt am 23.Nov. 2018 Link
  • Bericht über der Präsentation in der Evangelischen Sonntagszeitung vom 16.12.2018 hier
  • Journal Frankfurt vom 19.11.2018 Link
  • Hessische Lehrerzeitung 12/2018 hier
  • AJR Journal, March 2019 hier
  • Schwalbacher Nachrichten vom 7.12.2019 hier
  • Schwalbacher Zeitung vom 12.12.2018 hier
  • Taunuszeitung Bad Homburg vom 13.12.2018 hier
  • Wetzlarer Neue Zeitung vom 25.1.2019 hier
  • Stadtbibliothek Wetzlar hier
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.1.2019 hier
  • Dill Post vom 7.2.2019 hier
  • Frankfurter Rundschau vom 15.2.2019 Link
  • Gießener Zeitung vom28.2.2019 hier
  • Taunuszeitung Neu Anspach vom 16.9.2019 hier
  • Taunuszeitung Oberursel vom 25.1.2020 hier
  • Frankfurter Rundschau vom 28.1.2020: hier
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.1.2020 hier
  • Oberurseler Woche 30.1.2020 Seite 7 A. Rieber hier
  • Jüdische Gemeindezeitung 1/2020, März, S. 34 hier
  • Bericht auf Facebook von Lesung am 5.März 2020 in Mainz hier